Der landwirtschaftliche Betrieb

Der landwirtschaftliche Betrieb befindet sich kurz außerhalb des Dorfes Centoia, nicht sehr weit von dem Gebiet Cortonas an der Grenze mit den Provinzen Siena und Perugia entfernt.
Das Dorf war in der Vergangenheit ein römisches Lager; selbst sein origineller lateinischer Name Centuria, der im Frühmittelalter als Centorio bezeichnet wurde, weist auf seinen römischen Ursprung hin, der durch die heutige Aufstellung der Häuser auf der von Norden nach Süden orientierten Cardo-Achse anzusehen ist und zwar auf dem schon seit dem Etruskischen Zeitalter die Lucumonie mit Cortona und Chiusi verbindenden alten Verkehrsweg.
Seine Position ist an der Grenze unter drei Gemeindebezirken und ist relativ höher als die anderen umliegenden Landsgebiete (324 m über dem Meeresspiegel). Es ist kein Zufall, dass man von dieser Stelle ein wunderschöner Ausblick genießen kann, indem man drei miteinander verbundene unterschiedliche Landschaften beherrscht.
Vom Norden nach Western geht man von der wunderbaren Landschaft Cortonas über seine Hügel bis am Trasimeno-See mit seinen kleinen Inseln, so dass man sich nach Südosten die ersten Hügel von Siena im Hintergrund von Montepulciano mit den Bergen von Amiata und Cetona und der Festung von Radicofani ansehen kann.
Der Betrieb besteht aus zwei getrennten Wohneinheiten; die eine ist seit kurzem aufgebaut worden und gehört den Inhabern an, die andere ist ein altes Gehöft aus dem 17. Jahrhundert, das sich aus einer großen Wohnung für die Gäste und anderen Betriebsräumen zusammensetzt.
Nachdem die Halbpacht zu Ende war, wurde der Landbesitz 1960 von der Familie Luciani erworben, als sie von den alten herrschaftlichen Besitzungen zu ihren eigenen Grundstücken gezogen sind. Dank der atavistischen Erfahrung in der Führung der Landbesitzungen wurde der Betrieb sehr lange von dem Großvater Lorenzo mithilfe seines Bruders Ottorino und seiner Kinder geleitet. Nachdem der Großvater in Ruhestand getreten ist, wird der Betrieb vollzeitig von dem Enkel geführt.
Auf der Betriebsanbaufläche von ca. 9 Hektar werden nicht nur die traditionelle toskanischen Kulturen angelegt, sondern auch die Steineichen (Quercus Ilex) gepflanzt. Teilweise wird der Boden mit Getreide und anderen Körnern angebaut, indem man die Maßnahme 6 des ländlichen Entwicklungsplans bezüglich der Reduzierung von Chemikalien zu einer umweltschonenden Landwirtschaft ergriffen wird; In dem Olivenhain, das aus etwa hundert typischen einheimischen Pflanzen wie beispielsweise Leccino, Correggiolo, Moraiolo besteht, wird ein ausgezeichnetes säurearmes kaltgepresstes Olivenöl gewonnen, das sich durchaus wegen seiner am meisten vor den Schmarotzern geschützten vorteilhaften Position und einer natürlichen und schadstofffreien Behandlung immer wieder als naturrein herausgestellt hat. Der Weinberg ist 9000 qm groß und besteht aus 70 % Rebsorte Sangiovese und 30 % Rebsorte Merlot.
Traditionsgemäß bebauen die Inhaber den Gemüsegarten im ganzen Jahr, so dass sie frische Produkte der Jahreszeit gewinnen, die die Gäste des Agrotourismus selber genießen können.
Die Betribsbesitzungen liegen neben der Lehranstalt Istituto Tecnico Agrario “A. Vegni”, und zwar einer bekannten höheren Schule für Landwirtschaft, die gemäß seiner hundertjährigen Tradition Landwirten mit Fachschulabschluss in einem außergewöhnlichen Zusammenhang ausbildet; das Institut verfügt sogar über ein Internat in einem Gebäude aus 19. Jahrhundert, einen großen Park, Sportanlagen, einen Keller, in dem wichtige Weine hergestellt werden, und Ackerboden, damit die Schüler Praxis erwerben können.

 

 

Agriturismo Agro Centorio

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Der landwirtschaftliche Betrieb

Agriturismo AGRO CENTORIO, Tuscany Italy - Loc. Centoia n° 145 - 52044 Cortona (AR) - Welcome visitor n°
 
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